Tag 1: 125 km | 3.050 Hm – Das Einfahren
Route: Oberkirch – Doppleschwand – Schüpfheim – Sörenberg – Glaubenbielen – Giswil – Lungern – Brünig – Wagencheer – Innertkirchen – Hofstetten bei Brienz

Am ersten Tag unseres Pässewochenendes starteten wir bei schönstem Sommerwetter in Oberkirch. Die Route führte uns durch das Luzerner Hinterland über Doppleschwand und Schüpfheim, wo wir eine gemütliche Kaffeepause einlegten. Weiter ging es nach Sörenberg, bevor der lange Anstieg zum Glaubenbielenpass begann. Oben angekommen wurden wir mit einem beeindruckenden Panorama belohnt – der erste echte Höhepunkt der Tour.
Nach der schnellen Abfahrt in Richtung Giswil fuhren wir weiter über Lungern, wo wir in Kaiserstuhl ein wohlverdientes Mittagessen genossen. Weiter gings über den Brünigpass, mit einem kurzen Abstecher über Wagencheer bis nach Innertkirchen. Von dort aus rollten wir gemütlich Richtung Hofstetten bei Brienz, dem Ziel des ersten Tages.
In Hofstetten erwartete uns das schöne Hotel Alpenrose, das mit viel Charme und Komfort überzeugte. Das Abendessen genossen wir im Restaurant Trauffer – auf der grosszügigen Terrasse mit herrlichem Blick in die Berge, bei einem warmen, lauen Sommerabend. Ein rundum gelungener Ausklang nach einem fordernden, aber traumhaften Radtag.

Fazit Tag 1

  • Landschaft: vielfältig und atemberaubend
  • Tour: sportlich fordernd, landschaftlich lohnend
  • Stimmung: voller Energie und Vorfreude auf den nächsten Tag
  • Highlight: Der Blick vom Glaubenbielenpass – und das Abendessen auf der Terrasse

Tag 2, 150 km | 4.070 Hm – Die Königsetappe
Route: Hofstetten bei Brienz – Sustenpass – Furkapass – Grimselpass – zurück nach Hofstetten bei Brienz

Der zweite Tag unseres Wochenendes war die klare Königsetappe – mit über 150 Kilometern und satten 4.070 Höhenmetern. Früh morgens, nach dem feinen und reichhaltigen Frühstück, starteten wir in Hofstetten bei Brienz, motiviert und bei bereits warmem Sommerwetter.
Der Auftakt über den Sustenpass war gleich ein Highlight: lange Anfahrt, gleichmässge Steigung und oben ein grandioses Panorama – gefolgt von einer rasanten Abfahrt mit perfektem Asphalt. In Andermatt legten wir eine verdiente Mittagspause ein, bevor uns der Anstieg zum Furkapass erwartete. Dort wurde es richtig alpin: Gletscherblicke, kühle Luft und brennende Oberschenkel. Zum Abschluss wartete noch der Grimselpass, der mit seinen langen Kehren und beeindruckender Kulisse noch einmal alles forderte.
Zurück in Hofstetten bei Brienz angekommen – bei immer noch hohen Temperaturen – war eine Sache sofort klar: erst mal Abkühlung! Im Dorfbrunnen gleich neben dem Hotel hielten wir die Füsse und die Mutigen nahmen ein Bad, im eiskalten Wasser – ein herrlicher Moment nach einem so intensiven Tag.
Erfrischt und hungrig genossen wir anschliessend erneut das Abendessen im Restaurant Trauffer. Bei Sonnenuntergang auf der Terrasse, mit Blick auf die umliegenden Berge und dem Gefühl, etwas Grosses geleistet zu haben, klang der Tag perfekt aus.

Fazit Tag 2 – Die Königsetappe

  • Landschaft: Panoramablicke, Gletscher alpin
  • Tour: sportlich fordernd, eindrucksvoll und unvergesslich
  • Stimmung: spektakulären Ausblicken, alpinem Flair und perfekt asphaltierten Abfahrten
  • Highlight: Die Abkühlung im Dorfbrunnen und das stimmungsvolle Abendessen

Tag 3: 148 km | 2.160 Hm – Heimreise über den Schallenberg
Route: Hofstetten bei Brienz – Interlaken – Beatenberg – Gerzen – Schwanden – Eriz – Buchen – Schallenberg – Freudysberg – Eggiwil – Ramsei – Dürrenroth – Huttwil – Oberkirch
148 km | 2.160 Hm

Der letzte Tag unserer Tour führte uns auf landschaftlich besonders reizvollen Strecken zurück nach Oberkirch. Nach dem Start in Hofstetten bei Brienz rollten wir durch Interlaken und stiegen hoch nach Beatenberg. Von dort aus folgte ein erstes Highlight: der Felsenweg in Richtung Sigriswil – spektakulär direkt am Hang gelegen, mit weiten Ausblicken über den Thunersee, die Alpenkette im Blick und einem beeindruckenden Tiefblick.
Anschliessend ging’s durch Eriz, über Buchen zum Schallenberg, wo wir unsere wohlverdiente Mittagspause einlegten. Danach folgte der finale Streckenabschnitt durchs Emmental über Eggiwil, Dürrenroth und Huttwil zurück nach Oberkirch.

Fazit: Ein rundum gelungenes Pässewochenende

  • Keine Pannen, keine Unfälle – nur gute Laune, grossartige Touren und tolles Wetter.
  • 3 Tage – 427 km – 9.280 Hm
  • Beeindruckende Landschaften, sportliche Herausforderungen und genussvolle Pausen.
  • Viele schöne Eindrücke – und die Gewissheit: Das machen wir wieder!

Bericht: Patrik Hug
Bilder: Diverse