Hervorragende Organisation durch Philippe Regli & Daniel Zwyssig
Treue und perfekte Begleitung von «Zimi» Emil Zimmermann mit Mily Spuhler
Sonnenschein mit heissen «Rekord-Temperaturen»
Versierte Routenführer Daniel Zwyssig, Patrik Hug, Pirmin Zemp
Wundervolle und schöne Gegenden über die Sprachgrenze bzw. den «Röstigraben»
Abseits vom Verkehr flache, hügelige, bergige, abfallende und kurvige Strassen
Unterkunft in der «Drachenstadt» Fribourg
Zwei wunderbare, unfallfreie und unvergessliche «Gümmeler-Tage»
Freitagmorgen, 14. August 2026: Velo verladen, Gepäck verstauen, Informationen durch die Organisatoren und los geht’s zu einer gemütlichen und kurzweiligen Busfahrt mit Wicki Carreisen nach Burgdorf. Andi liess uns wissen, dass diese Fahrt von einem unbekannten Geldgeber bezahlt wurde. – Applaus – Applaus!! Ankunft in Burgdorf mit Veloauslad und letzten Startvorbereitungen. Aufgeteilt auf drei Gruppen (zweimal Strecke lang, einmal Strecke mittel) ging’s los für die Gruppen Patrik und Daniel durch die mehrheitlich flache Landschaft im Krauchthal, vorbei an Bern in Richtung Riggisberg. Entlang unserer Fahrstrecke erfolgte ein erster Kaffee-Zwischenhalt im aussergewöhnlichen Restaurant «Firestone» mit Oldtimer Galerie. Die weitere Route führte uns in den «Naturpark Gantrisch», ab Rüti bei Riggisberg mit dem knapp 11 Kilometer langen Aufstieg zum Gurnigel-Pass auf 1’608 m ü. M. Diese Bergfahrt mit bis zu 14 Steigungsprozenten schlängelte sich durch Wälder, vorbei an Alpwirtschaften und dem bekannten Kurhotel Gurnigelbad. Vor der langen Abfahrt entlang der Flüsse «Kalte – & Warme Sense» in das «Bonjour-Sprachgebiet» genossen wir die geplante Mittagspause beim höchsten Punkt in der «Stierenhütte». Unsere Kohlenhydratspeicher füllten wir bei großartiger Aussicht in die Berge des Gantrisch. In steter, aufmerksamer Fahrzeugbegleitung durch Zimi und Mily konnten wir auf der ganzen Strecke auch immer wieder unsere leeren Bidon füllen oder Bananen entgegennehmen. Bis zu unserem Tagesziel in der Altstadt von Fribourg bewältigten wir kupierte, verkehrsarme Strecken mit eindrücklichen Landschaften durch die malerischen Ortschaften von Plaffeien, Giffers in’s französisch sprechende Arconciel und Marly. Eine kurze, freiwillige Zusatzschlaufe zum Grandfey-Viadukt Fribourg mit einem kühlen Bier beendete unsere erste Tagestour.
Auch die Gruppe von Pirmin radelten auf der etwas kürzeren Strecke ab Burgdorf durch die sehr schöne Gegend des Lindental, passierte Worb mit ebenfalls anschliessendem Kaffeehalt im Restaurant «Firestone». Auch sie bewältigten den anspruchsvollen Aufstieg auf den Gurnigel-Pass. Nach dem gemeinsamen Verpflegungshalt aller Gruppen nahmen sie die rasante Abfahrt in’s Fribourgerland unter die Räder. Weiter ging’s über Plaffeien, Rechthalten und Sankt Ursen direkter zum Zielort Fribourg.
Nach dem Bezug unserer Zimmer im Hotel de La Rose genossen wir das gemeinsame Nachtessen. Bei abendlichen Gesprächsrunden in der Altstadt von Fribourg durfte ein Schlummertrunk oder eine Glace nicht fehlen.
Mit einem reichhaltigen Morgenessen und letzten Vorbereitungen startete unser zweiter «Gümmeler-Tag» mit dem Gruppenfoto. Los ging’s beim national bedeutenden Kulturgut, der St. Nikolaus-Kathedrale. Die zwei Gruppen von Patrik und Daniel radelten über die geplante, lange Tour. Die dritte Equipe mit Pirmin über die mittlere Strecke.
Rauf und runter führten die längere Strecke durch die Voralpenregion Gantrisch durch Tafers, Sankt Antoni, Heitenried zurück in den Kanton Bern. Vorbei an Schwarzenburg, Riggisberg, über die Aare bei Münsingen und durchs «Tor zum Emmental» in Konolfingen. Im Bigenthal durch kleine Weiler, vorbei an Einzelhöfen und in für uns gewohnter, hügeliger Landschaft. Mit den beiden letzten Aufstiegen «Schufelbüel» nach Affoltern im Emmental und Zollhaus nach Ufhusen ging’s heimwärts.
Pirmins Gruppe fuhr ebenfalls eine fordernde Strecke ab Fribourg Richtung Bern durch Schmitten, Thörishaus, Köniz, Belp. Bei Rubigen überquerten auch sie die Aare und weiter ging’s immer wieder auf- und abwärts durch Grosshöchstetten, Lützelflüh und dem Aufstieg zum Mittagshalt im Restaurant Tannenbad. Nach Dürrenroth, Huttwil stand ebenfalls noch die letzte Steigung vor Ufhusen an. Auf der bekannten Route Zell, Ettiswil erreichten sie ebenso Sursee.
Auch während diesem zweiten Tag im Veloclub-Trikot absolvierten alle «Radler» und «Radlerinnen» etliche Kilometer, Höhenmeter und vergossen unzählige Schweisstropfen. Nach einigen «Betreuungshalten» unterwegs erreichte unsere zuverlässige VC-Bus-Crew, Zimi und Mily ebenso den Zielort. Im «Wöude» gab es bei einem kühlen Getränk viel zu erzählen und zu berichten. Die schönen und eindrücklichen Erlebnisse auf der diesjährigen 2-Tages Tour zeigen die nachfolgenden Bilder. 😊😊😊
Ein grosses Dankeschön für die zwei unfallfreien, erlebnisreichen, lustigen, freundschaftlichen und wunderschönen Tage mit dem Velocub geht an:
– Philippe und Daniel für ihre grossartige Strecken- und Routenwahl, die ausgezeichnete und reibungslose Organisation von A bis Z.
– Andi für den Velo Ein- & Auslad, so wie die angenehme Carfahrt nach Burgdorf
– Dem grosszügigen und unbekannten Car-Sponsor
– Zimi und Mily für die Begleitung der verschiedenen Velogruppen und ihre Bereitschaft zur zuverlässigen Betreuung
– Daniel, Patrik, Pirmin, für das perfekte Navigieren und die rücksichtsvolle Gruppenleitung
Bericht: Viktor Gut
Bilder: Diverse


