Vom 14. bis 21. Februar 2026 verbrachten 16 aktive Rennfahrerinnen und Rennfahrer der Kategorien U13 bis U23 gemeinsam mit sechs Leitern und Betreuenden eine intensive und erlebnisreiche Trainingswoche in La Londe-les-Maures in Südfrankreich. Erstmals organisierte unser Veloclub ein Trainingslager für den Radsportnachwuchs, dem sich auch Teilnehmende aus weiteren Vereinen der Innerschweiz angeschlossen haben.
Bereits am Anreisetag stiegen die Nachwuchssportler aufs Rennrad, um die ersten Trainingskilometer zu sammeln und die Umgebung kennenzulernen. Während der gesamten Trainingswoche herrschte optimales Wetter mit trockenen Bedingungen bei 15 Grad.
Für die täglichen Trainingsausfahrten wurde jeweils in drei Gruppen eingeteilt, welche zwischen 80 und 155 Kilometer zurücklegten. Einzelne Teilnehmende absolvierten sogar Strecken bis zu 200 Kilometer. Dank der hügeligen Landschaft an der Côte d’Azur, welche auch mehrere Pässe bietet, konnten zahlreiche Höhenmeter bezwungen werden. Die breit ausgebauten Velowege der Region wurde besonders geschätzt und trugen zur Sicherheit bei. Mehrere platte Reifen und kleinere technische Probleme liessen sich aber nicht verhindern. Sie sorgten für zusätzliche Herausforderungen und gleichsam für Übung in technischen Velobelangen.
Zu einer intensiven Trainingswoche gehört auch eine ausgewogene Ernährung und gezielte Erholung. Nach den täglichen Trainingsausfahrten, welche jeweils bis zum Nachmittag dauerten, stärkten sich die Nachwuchsathleten gezielt mit Müesli, Joghurt oder Milch, Früchten um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen. Die Zeit bis zum Nachtessen wurde jeweils zur Erholung, für gemeinsame Spiele oder einem Bad im Meer genutzt.
Insgesamt darf diese Woche als voller Erfolg bezeichnet werden: Gute Trainings, eine starke Kameradschaft, ausgezeichnetes Essen und bestes Wetter prägten die Tage an der Côte d’Azur. Ein herzlicher Dank geht an den Organisator Kurt Steinmann für seine hervorragende Planung sowie an die Leiter Werner Thalmann, Pascal Kamer, Marcel Dober und Stefan Marti, wie auch Betreuerin Judith Steinmann. Dank dem gelungenen Trainingslager kann nun mit viel Elan in die neue Radsaison 2026 gestartet werden.
Bericht und Fotos: Judith Steinmann


