Exzellente Organisation durch Philippe Regli & Daniel Zwyssig
Zuverlässiger Club-Bus-Driver «Zimi» Emil Zimmermann mit Mily Spuhler
«Wettergott Petrus» im Stimmungshoch
Erfahrene Gruppenleitung durch Hans Halter, Patrik Hug, Pirmin Zemp
Herrliche, eindrückliche Routen auf bestens befahrbaren Strassen abseits vom Verkehr
Perfekte Unterkunft mit genussvollem Nachtessen
Rundum zwei unvergessliche schöne und unfallfreie Tage

Am frühen Donnerstagmorgen herrschte beim Parkplatz GO IN Sportshop in Sursee schon ein emsiges Treiben. Der Veloverlad in den Anhänger von Wicki Carreisen sowie das Gepäck deponieren im VCS-Bus gingen zügig von statten. Die entspannte Anreise mit Chauffeur Andi Wicki führte uns nach Yverdon-les-Bains. Jetzt war auch die Erfahrung von Club-Bus Chauffeur Zimi mit Begleiterin Mily gefragt. Zwei Tage stand er uns an fixen Treffpunkten, mit den nötigen Streckenkenntnissen, dem mitgeführten Gepäck und Verpflegung sowie bei kleinen Pannen, zur Verfügung.

Am Neuenburger-See starteten die «Gümmeler» der beiden Gruppen, geleitet von Patrik und Pirmin, zu ihren langen Touren nach Sainte-Croix, durch das Val-de-Travers, das Vallée de la Brévine zum bekannten Ort La Brévine (Kältester Ort der CH – Minus 41.8 Grad im Jahr 1987). Weiter gings Richtung La Chaux de Fonds mit einer grossen, zusätzlichen «Tourschlaufe» über Mont Tramelan, dem 6 Kilometer Anstieg zum Col du Mont Crosin 1227 m ü. M. und einer rasenden Abfahrt zum Zielort nach Saint-Imier.

Die Gruppe unter der Leitung von Hans startete nach dem Veloauslad in Sainte-Croix. Auch sie fuhren durchs Val-de-Travers, das Vallée de la Brévine, vorbei am Lac des Taillères ebenfalls durch La Brévine. Nach Les Ponts de Martel, rechts vorbei an La Chaux de Fonds via Renan hinauf nach Saint-Imier. Auch auf dieser mittleren Tour absolvierten alle Velofahrende etliche Höhenmeter und vergossen unzählige Schweisstropfen.

Nach der Ankunft im modernen «Hota Hotel Saint-Imier» (übrigens von der Holzbau Firma Renggli AG Sursee erstellt) wurden die Rennräder im Velokeller deponiert, das von Zimi und Mily erstellte Gepäckdepot aufgesucht, erste Getränke vom Bier bis zum Aperol genossen, viele Tour-Erlebnisse ausgetauscht, die Zimmer bezogen und der Körperschweiss unter der Dusche abgewaschen. In der Brasserie de la Place Saint-Imier genossen alle gemeinsam ein feines Nachtessen mit entsprechendem Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes. Im Hotel genehmigten sich einige «Nachteulen» noch einen Schlummertrunk.

Für Langschläfer war die Nacht auf den Freitag wohl zu kurz, gings doch am Morgen bereits ab 6.30 Uhr bis ca. 7.30 Uhr zu einem reichhaltigen Frühstück. Taschen, Rucksäcke, Koffern packen, Verlad in Club-Bus und Velobereitstel­lung bis um 8.15 Uhr waren die weiteren morgendlichen Aktivitäten. Noch ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Hotel und los ging’s, in den gleichen Equipen des Vortages. Ab Saint-Imier auf die lange – und die mittlere Tour nach Sursee. Für alle «Pelotons» gings wie vorgängig im Höhenprofil mal rauf und mal runter. Auch am zweiten Tag führten uns die geplanten Touren auf bestens befahrbaren, verkehrsarmen, kleinen Strassen und zeigte uns die sehr schöne, eindrückliche und abwechslungsreiche Jura Landschaft. Bei diesem sonnigen, warmen, ja sogar heissen Wetter war auch der bevorstehende Tag für alle eine echte, sportliche Herausforderung. Genügend trinken, Verpflegungspausen und kleine «Snacks» beim Fahren waren gefragt und wertvoll. Der Kilometer- und Höhenmeter-Zähler steigerte sich auch auf diesen Etappen stetig.

Als Erster rollte Hans mit seiner Gruppe los. Von Saint-Imier durchs Vallée des Tavannes (Tavannes zu Deutsch – Dachsfelden), zum Col de Pierre-Pertuis 827 m ü. M. nach Reconvilier, Court, den 6,7 Kilometer langen Aufstieg zum Binzberg-Pass, vorbei an den Solothurner Jurahügeln runter nach Balsthal, Oensingen, Kestenholz. Beim Kaffee- und Verpflegungshalt in Murgenthal trafen sich die Gruppen von Hans und Pirmin. Auf den letzten knapp 40 Kilometern durchs Wiggertal mit den Streckenorten Rothrist, Dagmersellen gings heimwärts nach Sursee.

Pirmin und Patrik verabschiedeten sich kurz darauf mit ihren radelnden Gschpänli von Saint-Imier. Die kommende Strecke führte durch die gewellte Hochfläche des Plateaujura mal in den Kanton Jura, mal in den Kanton Bern. Für diese beiden Gruppen gings entgegengesetzt der gestrigen Route hinauf zum Col du Mont Crosin. Abfahrten, flache Streckenpassagen und knackige Anstiege über Les Breuleux bis nach Bellelay zum Museum «Maison de la Tête de Moine» prägten die zurückgelegten Kilometer. Nach einem Kaffeehalt navigierte die Strecke parallel zum Fluss Birs über Reconvilier, Court, rauf auf den Binzberg-Pass 1014 m ü. M., in den Kanton Solothurn. Durch den Bezirk Thal, den kleinen Ort Wolfwil gings in den Kanton Aargau. In der näheren Heimat, nach Murgenthal, vorbei am Kloster St. Urban, Roggliswil, Schötz waren noch einige Höhenmeter bis in die «Sure Stadt» zu erklimmen.

Nach den Gruppen Ankünften im Restaurant «Wöude» gab es auch von dieser zweiten Tagestour beim Bier oder wei­teren Getränken viel zu berichten. Auch Zimi und Mily erreichten mit dem VCS-Bus nach den geplanten «Betreuungs-halten» unseren Zielort. Die nachfolgenden bildlichen Eindrücke zeigen die schönen Erlebnisse auf der diesjährigen 2-Tages-Tour 😊😊😊.

Für die zwei unfallfreien, schönen, erlebnisreichen, lustigen, sportlichen und freundschaftlichen verbrachten Tage mit dem Velo Club Sursee geht ein grosses Dankeschön an:

– Philippe und Daniel für ihre grossartige Strecken- und Routenwahl, die ausgezeichnete und reibungslose Organisa­tion von A bis Z.

– Andi für den Velo Ein- & Auslad, wie die angenehme Car Fahrt nach Yverdon-les-Bain und Sainte-Croix

– Zimi und Mily für die Bereitschaft, Aufmerksamkeit und Begleitung der verschiedenen Velogruppen

– Hans, Pirmin, Patrik für das perfekte Navigieren, die rücksichtsvolle und zielorientierte Routenführung

Bericht: Viktor Gut
Bilder: Diverse